Air Berlin meldet Insolvenz an.................

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    • Und das indem Slots höchstwahrscheinlich abgetreten werden. Die sind lt. Aerotelegraph 80 Millionen wert. Das Unternehmen selbst ist 193 Millionen wert. Fehlen trotzdem noch knapp 1 Milliarde. So habe ich das verstanden, was bei Aerotelegraph geschrieben wurde. So schnell kommen die von dem Berg an Schulden nicht weg. Da wäre LH schon eben die logistische Lösung.
      Falls ich was falsch verstanden habe, korrigiert mich
      Gruß Nils :thumbup:
    • Ich denke solange die Hauptrouten bestehen bleiben und das Personal zu vernünftigen Verhältnissen in der LH-Group unterkommt (auch wenn diese schlechter sein werden als bei AB), dann ist das noch durchaus hinnehmbar und definitiv besser als eine Schrumpfung von AB samt Stellenstreichung. Die Frage bleibt aber dennoch inwiefern Easy und Eurowings in Österreich vereinbar sind und ob sich diese später doch nicht in die "Quere" kommen.

      @Superbus Das machen sie dann so wie Niki - Airberlin Flieger, operated by TuiFly mit Niki Fugnummer :fresse:

      Wird dann auch interessant zu sehen was aus der Luftfartgesellschaft Walter wird, welche ja für Airberlin fliegt. Eine Dash in EW Lacke kann ich mir eher schlecht vorstellen. :odance:
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    • @airbuspilot

      Träume werden meistens nicht war, finde dich damit ab das die Marke Air Berlin vom Markt verschwindet, zumindestens vorerst. Vielleicht gründet ja in 30 Jahren jemand wieder eine Airline mit diesem Namen, gab es ja schon einmal zu Mauerzeiten. Wer trotz meist voll besetzter Flüge es nicht hinbekommt schwarze Zahlen zu schreiben hat am Markt nix verloren.

      Wie war doch der Ausspruch des untergehenden Admirals im Film Pirats of the Caribbean. "Es ist alles nur Geschäft", blubb, blubb weg war er. :D


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      MFG
      Dietmar

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DIDL ()

    • Leute bevor ihr hier viel Labbert, wäre es doch nett, wenn einer von euch mal die offiziellen Statements und Verlautbarungen ließt. Die Insolvenz unter Eigenregie wird nur gewährt, wenn dem Unternehmen durch das Verfahren eine Überlebenschance eingeräumt wird. (Analog zu Chapter 11 in den USA). Der Insolvenzrichter scheint dieses so zu sehen.

      Nach den bisherigen Aussagen der Beteiligten, wird an dem alten Restrukturierungsplan festgehalten. Danach war eine Zerlegung der AB in 3 Operative Teile vorgesehen. Auslagerung des Charter und Feriengeschäfts zusammen mit TUIFlY/Condor/Thomas Cook, Abgabe der Inlandsflüge an LH/EW und konzentration auf die Langstrecke mit Drehkreuzpartnern. Herausnahme der AB aus dem bisherigene Verbund um auch mit LH kooperieren zu können.

      Also die Zerschlagung, wie ihr das nennt, war doch schon lange beschlossen nur das ETHIAD das jetzt durch sein Verhalten etwas beschleunigt hat. Das die nicht gezahlt haben, gab es doch schon 2 mal, nur interessanter Weise gab es diesmal gleich den Antrag ohne große Worte.

      Die Insolvenz unter Eigenregie gibt dem Management auch viel Spielraum was Tarifverträge usw betrifft. Es geht hierbei eher um eine Sanierung als eine Zerschlagung. Wie die Sanierung am Ende sich dann gestalltet schaun wir mal.
    • Hier mal ein Wikipediaauszug zum Thema "Insolvenz" und dem Optimismus von @airbuspilot

      "Die Art und Durchführung einer Insolvenz ist in den einzelnen Staaten unterschiedlich geregelt. Auch das Ziel des Insolvenzverfahrens ist von Rechtsordnung zu Rechtsordnung unterschiedlich; während das Ziel in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Befriedigung der bzw. die gerechte Verteilung der Verluste auf die Gläubiger ist, ist Ziel in Frankreich der Erhalt von Arbeitsplätzen und in den USA, dem Schuldner einen fresh start zu ermöglichen"

      Wäre Air Berlin eine US-Airline, wäre die Zukunftsgestaltung eine andere.
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    • Vorsicht bei WIKI Einträgen, man sollte hier auch immer darauf achten wie der tatsächliche Fall aussieht. Auszug aus der Erläuterung zum "Insolvenzverfahren in Eigenregie" Herausgegeben vom deutschen Anwaltsverband.
      Die Eigenverwaltung nach den §§ 270 ff. InsO stellt kein eigenes Verfahren dar. Es handelt sich vielmehr um Sonderregelungen zur Verwaltung und Verfügung über das Vermögen des Insolvenzschuldners im (vorläufigen) Insolvenzverfahren. Dies erfolgt anders als im „normalen“ Insolvenzverfahren nicht durch einen (vorläufigen) Insolvenzverwalter, sondern durch den Schuldner oder das schuldnerische Unternehmen selbst. Überwacht wird der Schuldner von einem durch das Insolvenzgericht bestellten (vorläufigen) Sachwalter. Die Insolvenzverwaltung in Eigenverwaltung ist bereits seit Inkrafttreten der Insolvenzordnung geregelt. Die Verfahrensart wurde jedoch nur selten angeordnet. Durch das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) aus dem Jahr 2012 wurde die Möglichkeit einer Eigenverwaltung mittels der §§ 270a und b InsO gefördert und wird seither häufiger beantragt und angeordnet.
      Die Eigenverwaltung bedarf eines gesonderten Antrags des Schuldners. Weiter dürfen keine Umstände bekannt sein, die erwarten lassen, dass die Anordnung zu Nachteilen für die Gläubiger führen wird. Sofern der Antrag des Schuldners nicht offensichtlich aussichtslos ist, soll das Gericht nach § 270a InsO bereits im Eröffnungsverfahren davon absehen, eine vorläufige Insolvenzverwaltung anzuordnen, und stattdessen einen vorläufigen Sachwalter bestellen.
      Die Verwaltung nach § 270b InsO – das sogenannte Schutzschirmverfahren – kann beantragt werden, wenn der Schuldner lediglich zahlungsunfähig zu werden droht oder nur überschuldet und die angestrebte Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist. In diesem Fall bestimmt das Insolvenzgericht auf Antrag des Schuldners eine Frist von maximal drei Monaten zur Vorlage eines Insolvenzplans. Auch nach § 270b InsO wird ein vorläufiger Sachwalter bestellt.
      [...]
      Zusammenfassung

      Die Eigenverwaltung ist in Fällen, in denen ein Unternehmen dauerhaft fortgeführt werden kann und sich eine konkrete Sanierungsperspektive bietet, zur Erhaltung des Know-hows und des Vertrauens der Geschäftspartner sinnvoll. [...]
    • 192handycap schrieb:

      Also verstehe ich das richtig, dass Air Berlin laut diesem Auszug theoretisch erhalten bleiben könnte?
      Sofern ein Insolvenzplan mit Perspektive auf Sanierung vorliegt.

      Hab mich mit dem Thema Insolvenz o.ä. nie so wirklich befasst ^^
      Sanierungspläne gibt es schon seit einigen Jahren - keiner davon hatte bisher Wirkung.
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