Air Berlin meldet Insolvenz an.................

    • Schon letzten Freitag, kurz nachdem der letzte reguläre AirBerlinflug aufgesetzt hatte, war auch sicher, dass 1.000 Mitarbeiter des fliegenden Personals und 25 Flugzeuge zu EasyJet wechseln werden. Damit haben bis jetzt ca. 50% der zuletzt 7500 Beschäftigten einen neuen Arbeitgeber gefunden. Schon Anfang letzter Woche wechselte die Logistik und Techniksparte mit ca. 500 Mitarbeitern an ein Berliner Logistikunternehmen. Die nun von Easy Jet übernommenen A-320 sollen von Berlin-Tegel aus starten und Landen. Hierfür hat Easy Jet auch die dazugehörigen Slots miterworben. Schönefeld wird durch den Zukauf wohl nicht verstärkt werden. Dafür spricht auch, dass sich EasyJet in den letzten Wochen Verstärkt für einen Weitebetrieb von Berlin-Tegel, auch in der Öffentlichkeit, stark gemcht hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tempelhofer ()

    • Tuifly verzichtet auf Kündigungen

      Von der Insolvenz bei AirBerlin war/sind ja nicht nur direkte Mitarbeiter betroffen worden, auch ca. 700 Mitarbeiter von Tuifly waren als Leihkräfte davon betroffen. Tuifly hatte seit einigen Jahren 14 737Jets an AB samt Crews ausgeliehen (verchartert). Mit der Insolvenz fielen diese Maschinen wieder zurück an Tuifly, welche für diese Jets jedoch keine Planung mehr hatte. Nach verhandlungen mit LH und VC verzichtet der Konzern nund auf Kündigungen.

      Als Ergebnis gehen bzw sind bereits im Einsatz, 7 Maschinen inkl Crews an Eurowings, 3 Maschinen sollen ab Sommer 2018 in den Flugplan wieder eingegliedert werden und die restlichen 4 Maschinen sollen nach Checks ab 2019 wieder untr Tuifly in die Luft gehen.
    • Es wird noch ein mal spannend...

      Neu

      Deal gescheitert: Die EU-Kommission hat Lufthansa signalisiert, dass eine Übernahme von Niki nicht durchkommt. Darum gibt das Management den Plan auf.

      Die Lufthansa sagt die geplante Übernahme von Niki ab: Die EU-Kommissionen habe «klar signalisiert, dass eine Übernahme und Integration von Niki in die Eurowings-Gruppe aktuell nicht genehmigungsfähig ist», teilte die größte deutsche Fluggesellschaft am Mittwoch (13. Dezember) mit. «Auf Basis dieser Einschätzung wird eine Übernahme von Niki durch Eurowings nicht weiterverfolgt.»
      Man habe Air Berlin und ihren Sachwalter informiert, dass Lufthansa «aufgrund dieser zu erwartenden Restriktion die geplante Transaktion ohne den Erwerb von Niki weiterverfolgen wird», heißt es. Für die österreichische Air-Berlin-Tochter könnte der Schritt fatal sein: Erst am Dienstag (12. Dezember) hatte Frank Kebekus, der Generalbevollmächtigte von Air Berlin, bekräftigt, dass Niki die Insolvenz drohe, sollte der Lufthansa-Deal scheitern.
      Verlieren 1000 Mitarbeiter ihre Jobs?
      «Einziger valider Kaufinteressent für die Niki ist und bleibt die Lufthansa Group», hieß es in einer Pressemitteilung des Air-Berlin-Gläubigerausschusses. Man brauche grünes Licht von der EU-Wettbewerbshüter bis zum 21. Dezember. «Wenn dieser Zeitplan jedoch ins Rutschen kommt, muss Niki umgehend Insolvenz anmelden. Dies würde bedeuten, dass kurz vor Weihnachten 1000 Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren.»
      Die EU-Kommission als Fusionskontrollinstanz hatte sich zuvor skeptisch gezeigt. So erklärte auch die Lufthansa am Mittwoch: «In der sogenannten Phase-I-Prüfung hatte Lufthansa bereits umfangreiche Zusagen insbesondere durch den Verzicht auf Slots angeboten. Die Kommission beurteilt diesen Schritt als nicht ausreichend.»
      Slot-Verzicht für LGW-Übernahme
      Derweil will die Lufthansa weiterhin die Air-Berlin-Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter LGW übernehmen, wie sie betonte. Dabei würde die Gruppe «auf zahlreiche Slots verzichten, um die Freigabe in der Phase I zu erhalten». Die überarbeiteten Zusagen würden heute bei der EU-Kommission eingereicht, so Lufthansa. Auch sonst will sie den Ausbau von Eurowings vorantreiben. Man plane die geplante Ausweitung des Punkt-zu-Punkt Geschäfts verstärkt «durch organisches Wachstum von Eurowings» umzusetzen.
      Dafür werde man das Geld einsetzen, das man für Niki ausgegeben hätte. «Wirtschaftlich führt dies für die Lufthansa Group zu einem vergleichbaren Ergebnis», so das Unternehmen. Was sie dabei aber nicht sagt. Organisches Wachstum braucht mehr Zeit. Und Konkurrenten können sich gleichzeitig ebenfalls auf den Strecken breit machen, die wirklich attraktiv sind.

      aerotelegraph
      Serving your priorities
      Lufthansa Bombardier Aviation Services
    • Neu

      Und manches ist wirklich, zumindest von Außen, nicht mehr nachvollziehbar. Keine Airline in Europa hat eine wirklich Marktbeherrschende Stellung. Und wenn LH auf Slots verzichtet dann wird sie auf diesen Strecken auch nicht tätigwerden also auch ihre Marktmacht in Deutschland nicht weiterausbauen. Denke da steckt eine andere Lobby hinter als eine echte Prüfung. So scheint es mir jedenfalls nach den Infos die mir vorliegen.
    • Neu

      tempelhofer schrieb:

      Und manches ist wirklich, zumindest von Außen, nicht mehr nachvollziehbar. Keine Airline in Europa hat eine wirklich Marktbeherrschende Stellung. Und wenn LH auf Slots verzichtet dann wird sie auf diesen Strecken auch nicht tätigwerden also auch ihre Marktmacht in Deutschland nicht weiterausbauen. Denke da steckt eine andere Lobby hinter als eine echte Prüfung. So scheint es mir jedenfalls nach den Infos die mir vorliegen.
      Lauda hat es auf den Punkt gebracht:

      "Eine fliegende Airline ist teurer als eine nicht fliegende.."

      So läuft das und zum Schluss holt der Steuerzahler die betroffenen Menschen zurück.
      Gruß
      Rainer

      simmershome.de und Live TV

    • Benutzer online 1

      1 Besucher